Herzliche Einladung zum Bloomsday 2019!

Organisatorisches

Sonntag, 16.06.2019
11:30 Uhr
im SOLITÄR der Universität Mozarteum,

Mirabellplatz 1, Salzburg

Eintritt:  frei

Veranstalter: Salzburger Gesellschaft für Musik, Institut für Neue Musik/Mozarteum Salzburg, Literaturhaus Salzburg
Konzept/Organisation: Klaus Ager, Tomas Friedmann, Yvonne Zehner

 

Programm

Token

Komposition: Achim Bornhöft
Text: Sandra Hubinger
für Flöte, Violoncello, E-Gitarre und Live-Elektronik

Bereits als Schüler gewann Achim Christian Bornhöft den 1. Preis beim Forum junger Deutscher Komponisten. Weitere Auszeichnungen folgten. Zwischen 1996 und 1999 ist Achim Bornhöft Lehrbeauftragter an der Universität Duisburg und an der Folkwang Hochschule. Seine Kompositionen werden auf internationalen Festivals im In- und Ausland gespielt, darunter Donaueschinger Musiktage, ultraschall (Berlin), Daegu International Musical Festival (Korea), Dialoge Festival (Salzburg), Klangspuren Schwaz. Vortrags- und Konzertreisen führten ihn unter anderem in die Mongolei. Seit 2006 leitet Achim Bornhoeft das Studio für Elektronische Musik (SEM) am Mozarteum in Salzburg, wo er 2012 im Fach Komposition habilitiert wird. 2015 wird er zum Universitätsprofessor berufen und übernimmt zusätzlich die Leitung des Instituts für Neue Musik.

Sandra Hubinger, geboren in Wels, lebt in Wien und schreibt Lyrik, Prosa und Theatertexte. Veröffentlichung: „Kaum Gewicht und Rückenwind“ (Gedichte, 2016). Salzburger Stadtschreiberin 2018.

44 und 7

Komposition: Siegfried Steinkogler
Text: Gudrun Seidenauer
für Sopran, Flöte, Violoncello und Gitarre 

Siegfried Steinkogler, geb. 1968, studierte am der Universität Mozarteum Salzburg (damals Hochschule) Gitarre bei E. Fisk, B. Kováts und J. Clerch-Diaz sowie Komposition bei G. Wimberger, R. Febel und G. Waldek. Er schloss alle seine Studien mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Er unterrichtet am Musikum Salzburg die Fächer Gitarre und Musiktheorie. 2001 erhielt er das Östereichische Staatsstipendium für Komposition. 2006 erhielt Steinkogler für das abendfüllende Musik- und Tanztheater Blodeuwedd – Ein Blütenzauber (UA 2008 im Stadttheater Gmunden) vom Land Oberrösterreich das Anton-Bruckner-Stipendium. Dem von ihm gegründeten „salzkammergut string festival“ stand er von 2002 bis 2011 als Künstlerischer Leiter vor.

Gudrun Seidenauer, geboren 1965 in Salzburg, lebt als Autorin von Lyrik und Prosa in Adnet bei Salzburg. Veröffentlichungen: „Der Kunstman“ (Roman, 2005), „Aufgetrennte Tage“ (Roman, 2009), „Hausroman“ (2012), „Was wir einander nicht erzählten“ (2018) u.a.

T-räume

Komposition: William Anderson
Text: Katharina Ferner
für Sopran, Flöte, Violoncello und Gitarre

 Der Komponist, Gitarrist William Anderson, lebt in New York City. Im Alter von 19 Jahren begann er Kammermusik beim Tanglewood Festival zu spielen, später spielte er mit den Kammerspielern der Metropolitan Opera Opera, der Kammermusikgesellschaft des Lincoln Center, der NY Philharmonic und vielen anderen Ensembles und Organisationen mit Sitz in New York. Anderson gründete 1986 das Cygnus Ensemble. Cygnus hat seinen Sitz in New York und tourte in Europa und Asien. Cygnus war 2012 in der Library of Congress untergebracht. Anderson ist seit 2011 künstlerischer Leiter des Roger Shapiro Fund und der Marysas Productions. Seine Kompositionen wurden in Gitarrenfestivals und neuen Musikfestivals in den USA, Asien und Europa präsentiert. Viele sind aufgenommen und können auf iTunes und Spotify gefunden werden. Anderson unterrichtet klassische Gitarre am Sarah Lawrence College und am Queens College.

Katharina Ferner, geboren 1991 in Salzburg, lebt als Autorin und Redakteurin in Wien. 2015 erschien ihr Debütroman „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“. 

Bußetuende Zitrusseife

Komposition: Sanna Ahvenjärvi/Tapio Lappalainen
Text: Veronika Aschenbrenner
für Sopran, Flöte, Violoncello und Gitarre 

Geboren in Rovaniema, Finnland, graduierte Sanna Ahvenjärvi 2005 an der Universität Mozarteum als „Magistra der Künste“ im Fach Komposition, wo sie bei Adriana Hölzky studiert hatte. Sie erhielt während ihrer Ausbildung mehrere Stipendien in Österreich, Finnland, Deutschland und Luxemburg. Ihre Kompositionen wurden u.a. von Oulu Symphony, dem Mozarteum Orchester in Salzburg, dem Duo Gelland, dem Stadler Quartett und der Bodo Sinfonietta bei Festivals in ganz Europa aufgeführt. Sanna Ahvenjärvi ist Mitglied der finnischen Komponisten­gesellschaft. Seit 2008 unterrichtet sie Musiktheorie und Komposition am Musikinstitut Jokilaaksojen musiikkiopisto. Weitere Lehrtätigkeiten hatte sie an der Universität, dem Polytechnikum und am Konservatorium von Oulu. 2004-2005 war sie composer in residence an der lappländischen Musikschule in Rovaniemi, Finnland. Sanna Ahvenjärvi arbeitet als Seminarleiterin an der Sibelius Akademie, der Metropolia Universität der Künste und an der Gesellschaft der finnischen Musikschulen. 

Tapio Lappalainen schloss sein Kompositionsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg 2007 als Schüler von Adriana Hölzky ab. Außerdem machte er 2014 einen Abschluss im Fach Musiktechnologie am der Sibelius Akademie in Helsinki. Seine Kompositionen wurden u.a. vom Mozarteum Orchester Salzburg, von der Oulu Symphoni, vom Helsinki Kammerchor, dem Duo Gelland und der Pohja Military Band aufgeführt. Seine Werke wurden in Österreich, Dänemark, Finnland, den Faroe Inseln, Deutschland, Island, Italien und Schweden aufgeführt. Er erhielt u.a. Stipendien vom Arts Council von Finnland, dem Kulturministierium von Luxemburg, dem Komitee der Künste in Oulu und der Sibelius Stiftung für finnische Komponisten. Seit 2005 unterrichtet er Musiktheorie und Kom­position am Musikinstitut Jokilaaksojen musiikkiopisto. Weitere Lehrtätigkeiten hat er an der Universität, der Universität für angewandte Wissenschaften und dem Konservatorium von Oulu. Er ist Mitglied der finnischen Komponistengesellschaft.

Veronika Aschenbrenner, geboren 1986 in Salzburg, schreibt Lyrik und Prosa. Bisherige Veröffentlichungen: „Krähenfreiheit“ (Roman, 2013) und „Kuckucksglück“ (Roman, 2018).

 

#perspektiven:los

Komposition: Judit Varga
Text: Renate Aichinger
für Sopran, Flöte, Violoncello und Gitarre

Judit Varga ist Gewinnerin zahlreicher erster Plätze bei internationalen Pianisten- und Komponistenwettbewerben. Ihre Kompositionen werden weltweit auf renommierten Festivals und Konzerthallen aufgeführt. 2018 spielte die BBC Symphony Orchestra ihr 20 minütiges Orchesterwerk “...alles Fleisch...” für die Radiosender BBC ein. Im selben Jahr debutierte Judit Varga mit dem Londoner The RIOT Ensemble. Als Auszeichnung für ihre herausragende künstlerische Leistung erhielt sie 2011 und 2014 das Staatsstipendium des österreichischen Bundesministeriums für Kunst und Kultur (BMUKK). 2010 wurde Judit Varga in Anerkennung ihrer besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Musik der Förderungspreis der Stadt Wien verliehen. Judit Varga lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in WienSeit 2013 ist sie Dozentin an der Franz Liszt Musikuniversität. Ebenso seit 2013 ist sie Lecturer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2019 ist Judit Varga die Gewinnerin des TONALi Kompositionspreises. Das ausgezeichnete Werk “Pendulum” feiert ihr Weltpremiere in der Elbphilharmonie Hamburg am 22. Juni 2019.

Preise:

Renate Aichinger, geboren 1976 in Salzburg, lebt als Autorin und Theaterregisseurin in Wien. Veröffentlichungen: „Welt.All.Tag“ (Geschichten, 2012), „wundstill“ (Gedichte, 2014), „endeln #lürix“ (2016).